Info und FAQ

Allgemeine Informationen und FAQ über Cannabidiol (CBD).

Für das überaus begehrte CBD-Öl wird das CBD (Cannabidiol) mittels verschiedener Verfahren aus zulässigen Nutzhanfsorten extrahiert. Der dadurch entstandene, fettlösliche CBD-Extrakt wird anschließend in einem Trägeröl gelöst. Im Grunde wären dafür etliche für den Verzehr gedachte Öle geeignet, doch meist wird ein hochwertiges Hanfsamenöl als Trägeröl für den Extrakt verwendet. Die beste, weil schonendste und effektivste Extraktionsmethode soll die überkritische CO2-Extraktion sein:

Hierfür wird das CBD, welches in der Pflanze vorerst als CBD-Säure vorliegt, durch Erwärmen in das aktive Cannabidiol umgewandelt. Dieser Prozess ist als „Decarboxylierung“ bekannt.
In folge wird das flüssige Kohlendioxyd mittels starkem Druck in die Kammer mit der zerkleinerten Pflanzenmasse gepumpt.
Danach wird die Temperatur gesenkt, sodass sämtliche Inhaltsstoffe der Pflanze in das flüssige Kohlendioxyd übergehen. In einem zweiten Schritt wird das Kohlendioxyd nun als Gas vom öligen Vollspektrum-CBD-Extrakt getrennt.
So kommt es zu keinen schädlichen Rückständen im CBD-Extrakt und das verwendete Kohlendioxyd kann beliebig erneut verwendet werden. Deshalb gilt diese Form der Extraktion nicht nur als besonders schonend, sondern auch als die effektivste und umweltfreundlichste, sowie günstigste Methode der CBD-Gewinnung. 

CBD und das Endocannabinoidsystem

Bei Cannabidiol (CBD) handelt es sich um ein pflanzliches Cannabinoid der Hanfpflanze. Dieses ist, wie THC auch, vor allem in den sogenannten Trichomen, also den Harzdrüsen der Pflanze enthalten. Cannabinoide sollen sich im Organismus ähnlich verhalten wie sogenannte Endocannabinoide. Endocannabinoide sind Substanzen, die der Organismus selbst herstellen kann. Sie ähneln den Hormonen und regulieren vor allem das Schmerzempfinden, die Emotionen, das Schlafverhalten und zahlreiche Organsysteme. Hierfür binden die körpereigenen Cannabinoide an die dafür vorgesehenen Rezeptoren an, die an etlichen Stellen im gesamten Organismus verteilt sind, so dass es zur Ausschüttung entsprechender Neurotransmitter kommt. Das endogene Cannabinoidsystem arbeitet daher eng und systemübergreifend mit dem endokrinologischen System und weiteren Körperregulationssystemen zusammen und beeinflusst auf diesem Weg Körper, Geist und Seele.

Die Phytocannabinoide

Die Hanfpflanze enthält etliche Cannabinoide, sogenannte Phytocannabinoide. Diese können durch ihre, den körpereigenen Cannabinoiden ähnliche Struktur, interessanterweise ebenso an die Cannabinoidrezeptoren im menschlichen Endocannabinoidsystem anbinden und lösen so, wie auch die Endocannabinoide, verschiedene Effekte aus. Eines der bekanntesten Cannabinoide der Hanfpflanze dürfte neben dem CBD das THC sein, welches als illegale, weil berauschende Substanz auf der Liste der verbotenen Betäubungsmittel steht. 

Weitere CBD-Produkte

Neben dem CBD-Öl als Tropfen, oder als CBD-Kapseln gibt es noch zahlreiche andere CBD-haltige Produkte wie beispielsweise aromatisierte CBD-Blüten, CBD-Harze, CBD-Hash, reine Kristalle und CBD-Pollinat. Auch für die Hautpflege und als sogenannte Sportlersalben sind topische CBD-Produkte mittlerweile (nicht überall) legal erhältlich. So findet jeder Interessent das für ihn individuell passende Produkt.

Die Frage nach der Legalität

Laut einer Aussage der WHO (World Health Organisation) macht CBD weder süchtig noch treten schwerwiegende Nebenwirkungen oder Gewöhnungseffekte durch seine längerfristige Einnahme auf. Im Mai 2018 wurde CBD von der WHO als unbedenklich eingestuft und von einer allgemein guten Verträglichkeit und einem gutem Sicherheitsprofil berichtet.
Dennoch dürfen CBD-haltige Produkte nicht überall als Nahrungsergänzungs- oder Lebensmittel verkauft werden. Mancherorts gilt CBD-Öl als sogenanntes Novel-Food und darf dann lediglich als Aromaöl vertrieben werden. Der Verkauf und Erwerb von CBD-Blüten scheint grundsätzlich kein Problem zu sein, solange diese als Aromablüten vertrieben werden und die zulässige Menge an THC nicht übersteigen.
Auch CBD-haltige Kosmetika dürfen nicht überall als solche vertrieben, oder als CBD Kosmetik bezeichnet werden. 

Da sich die Gesetzeslage generell jedoch jederzeit ändern kann, bleibt zu hoffen, dass CBD so bald wie möglich – den Aussagen der Weltgesundheitsorganisation entsprechend – weltweit als ungefährliche und damit legale Substanz eingestuft wird und sich die Länder der Europäischen Union einheitlich auf zulässige Bezeichnungen einig werden.